WebbR Magazin Politik und Meinung

Archive für Februar, 2010

Bei der Suche nach dem vermeintlich perfekten Geschenk stoßen viele Menschen an die Grenzen ihrer Kreativität. Zumeist weiß man gar nicht was man jemanden schenken soll, der einem eigentlich sehr nahe steht. Zu wenig interessiert man sich also oft für gegenseitige Interessen, Vorlieben oder Aktivitäten. Aus diesem Grund passiert es oft, dass man jemandem ein Geschenk bereitet, von dem der Beschenkte in keiner Weise profitiert oder Freude damit hat. Diese Situation ist natürlich nicht nur für den Schenkenden sondern auch für den Beschenkten unangenehm. Meist ist es die Überzeugung, um jeden Preis zumindest irgendetwas verschenken zu müssen, die solche Situationen auslöst.

Die Lösung dieses Problems ist eigentlich eine sehr einfache. Man müsste sich bei näherer Betrachtung nur kurz darüber Gedanken machen, was die Person der man etwas schenken möchte auch braucht bzw. womit sie Freude haben könnte. Am besten ist es noch immer praktische Gegenstände zu schenken, von denen man weiß, dass sie auch benötigt werden. Ein perfektes Beispiel hierfür sind Gebrauchstextilien. Neben einer neuen Bettwäsche oder Handtüchern freut sich bestimmt auch jeder über eine geschmackvolle Tischdecke. Gerade das Beispiel der Tischdecke ist ein gutes, denn sie symbolisiert das, was eben angesprochen wurde. Eine Tischdecke ist ein einfacher Gebrauchsgegenstand, der oft benötigt wird und so ohne große Bedenken verschenkt werden kann. Passend zur vorweihnachtlichen Zeit hat man seitens der Textilhersteller und Händler auch die Implementierung von Weihnachtstischdecken in das bereits bestehende Sortiment von Tischdecken angedacht. Das Angebot von Weihnachtstischdecken würde die Situation des richtigen Schenkens noch um einen Grad verbessern. Denn es steht außer Frage, dass, wenn man jemandem zu Weihnachten eine Weihnachtstischdecke schenkt, er diese Tischdecke in den darauf folgenden Tagen auch benützen kann.

Zurück zur eigentlichen Problematik des Schenkens: zusammenfassend sollte darauf geachtet werden, dass nicht wahllos irgendwelche wertlosen Dinge verschenkt werden, sondern (und dafür ist nur ein minimaler Zeitaufwand notwendig) Dinge verschenkt werden, aus denen der Beschenkte auch einen Nutzen zieht.